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EEG 2012 – Änderungen – Für Sie zusammengefasst!

Nachdem am 27. Juni 2012 im Vermittlungsausschuss eine Einigung erzielt wurde, haben der Deutsche Bundestag am 28. Juni 2012 und der Bundesrat am 29. Juni 2012 dem geänderten Gesetz zugestimmt. Damit kann das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden und rückwirkend zum 1. April 2012 in Kraft treten.

Ab 1.4.2012 gilt rückwirkend:

  • Es gelten jetzt 4 Vergütungsklassen für Dachanlagen (0-10 kW, 10-40 kW, 40-1.000 kW und 1-10 MW) und eine für Freiflächenanlagen. Anlagenteile über 10 MW werden nicht mehr vergütet. Eine Regelung für größere Anlagen auf Konversionsflächen soll über eine Rechtsverordnung getroffen werden.
  • Die Vergütungssätze werden ab 1. Mai 2012 monatlich um 1% gegenüber dem jeweiligen Vormonat abgesenkt. Ab November erfolgt die Degression abhängig vom Zubau in den Monaten Juli-September, im Februar, Mai und August 2013 wird die Degression jeweils angepasst. Die zubauabhängige Steuerung („atmender Deckel“) macht die Degression abhängig vom Zubau und kann bei unterschreiten eines Zielkorridors auch zu einem Aussetzen oder Erhöhen der Vergütungssätze führen. Hier geht es zu den aktuellen Vergütungssätzen.
  • Das Gesamtausbauziel beträgt 52 GW. Rechtzeitig vor Erreichen des Ziels wird ein Vorschlag für eine Neugestaltung des Gesetzes vorgelegt.
  • Bei Freiflächenanlagen werden alle Anlagen, die im Umkreis von 2 km innerhalb 24 Monaten in derselben Gemeinde errichtet werden, werden als eine Anlage gewertet.
  • Das Marktintegrationsmodell sieht vor, dass bei Dachanlagen von 10-1.000 kW nur noch 90% der gesamt erzeugten Strommenge vergütet werden. Bei Dachanlagen bis 10 kW und über 1 MW sowie Freilandanlagen werden 100 % vergütet. Die Regelung gilt für alle Anlagen, die ab 1.April 2012 in Betrieb gegangen sind, wird aber erst ab 1.1.2014 angewendet. Die unvergütete Strommenge kann selbst verbraucht, direkt vermarktet oder dem Netzbetreiber zum Verkauf an der Börse angedient werden. Der Eigenverbrauchsbonus entfällt. Für die Vermarktung von nicht selbst nutzbarem Solarstrom sollen neue gesetzliche Regelungen bis 01.01.2014 erarbeitet werden.
  • Solaranlagen im Außenbereich erhalten nur dann noch die Dachflächenvergütung, wenn die Anlage auf Wohn- oder Stallgebäuden oder im Zusammenhang mit einem neuen landwirtschaftlichen Gehöft errichtet wird. Solaranlagen auf bereits errichteten Gebäuden erhalten weiterhin die Dachanlagenvergütung.
  • Der Inbetriebnahmebegriff wird enger gefasst. Ab dem 1. April 2012 reicht es nicht mehr aus, dass ein Modul Strom erzeugt hat. Es muss vielmehr an seinem bestimmungsgemäßen Ort fest installiert und mit einem Wechselrichter ausgestattet sein und Strom produziert haben (technische Inbetriebnahme).
  • Für das Einspeisemanagement gilt eine Übergangsfrist bis 1.1.2013. Das gilt auch für Anlagen bis 30 kW, die alternativ ab 2013 ihre maximale Wirkleistungseinspeisung ins Netz auf 70 Prozent begrenzen können.
  • Umrüstung zur Behebung der 50,2 Hz-Problematik: Die Durchführung der Umrüstung obliegt den Netzbetreibern. Die Kosten werden je zur Hälfte über die Netzentgelte und die EEG-Umlage gewälzt. Anlagenbetreiber sind zur Mitwirkung und Duldung der Umrüstung verpflichtet. Bei fehlender Mitwirkung verliert der Anlagenbetreiber seinen EEG-Vergütungsanspruch.
  • Nach Vorbild des 100.000 Dächer Programms soll eine Förderung von PV-Batteriesystemen über ein KfW Programm eingeführt werden.

08.08.2012 | Quelle: alfasolar GmbH | http://www.alfasolar.de © alfasolar GmbH